Prominente UnterzeichnerInnen
Thomas Leibnitz /Direktor der Musiksammlung –
Österreichische Nationalbibliothek:
„Ihre Ankündigung vom 10.9.09 jagt mir einen Schreck ein! Ich hoffe, dass in all diesen Dingen das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.“
Jutta Höpfel /Vorsitzende Pen-Club Tirol:
„Die Information mit der düsteren Prognose für unsere liebgewordene und so wertvolle Musikzeitschrift hat mich erschüttert! Ich kann’s nicht glauben, was Sie den ‚Anfang vom Ende‘ nennen. Kann das vielbeschworene ‚Musikland‘ Österreich es sich wirklich leisten, seine 1. Fachzeitschrift zu verlieren?“
Markus Lidauer /Austro Mechana SKE:
„Mit großer Überraschung haben wir Ihr Schreiben aufgenommen, wonach die ÖMZ ihr Erscheinen mit Ende 2010 einstellen wird. Ihre dafür angeführten Gründe sind freilich verständlich. Die Frage, wie (und wo) heute ein ernst zu nehmender Diskurs über aktuelle und zeitgenössische Musik geführt werden kann, ist per se schon ein spannender Diskurs. Ich meine, dass das Thema der Rezeption und Kritik auch gar nicht gänzlich losgelöst von den Medien / Kanälen der neuen Musik und ihrer (neu zu findenden) Aufführungspraxis behandelt werden kann.“
Peter Blaha /„Die Bühne“ (Österreichs Theater- und Kulturmagazin):
„Vor dem endgültigen Aus für die Österreichische Musikzeitschrift setzt Marion Diederichs-Lafite noch ein Zeichen: Sie wirft den Ball der Öffentlichkeit zu und lädt zu einer Diskussion, „ob, in welcher Form, mit welchen Inhalten, mit welcher Finanzierung und mit welcher Periodizität ein Medium ‚Musikzeitschrift‘ in der Zukunft gebraucht / erwünscht / zu tragen ist“. Jeder ist eingeladen, sich daran zu beteiligen und Ideen einzubringen, die möglicherweise dazu beitragen können, dieses Medium zu retten. Und es ist zu hoffen, dass sich möglichst viele kompetente Köpfe in dieser Diskussion einschalten. Denn eines ist klar: Ohne die Österreichische Musikzeitschrift wäre das Musikland Österreich um eine wesentliche Institution ärmer. Das können verantwortungsvoll denkende Menschen in diesem Land nicht wirklich wollen.“
Andrea Lindmayr-Brandl /Präsidentin Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft:
„Ich weise nachdrücklich auf die nationale wie internationale Bedeutung der Österreichischen Musikzeitschrift hin und appelliere an die öffentliche Hand, für eine angemessene finanzielle Unterstützung des hoffentlich zustande kommenden Nachfolgeprojekts zu sorgen.“
Lothar Knessl /Musikkenner, Wien:
„Den Themen entsprechend wäre das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung dringend gebeten, als zuständige Institution die ÖMZ zu unterstützen. Außerdem könnten / sollten alle österreichischen Musik-Universitäten, Kunstuniversitäten, etc. ein Scherflein zur Erhaltung der ÖMZ beitragen und das auch aktiv mitwirkend.“
Birgit Lodes /Musikwiss. Institut der Universität Wien:
„Mit einem Einstellen der ÖMZ ohne Etablierung eines einschlägigen Nachfolgeorgans würde das ‚Musikland Österreich‘ einen seiner wichtigsten internationalen Botschafter verlieren.“
Jürg Stenzl /Musikwiss. Institut der Universität Salzburg
Klaus Ager /Präsident Österreichischer Komponistenbund
Thomas Daniel Schlee /Intendant Carinthischer Sommer
Nancy Van de Vate /Komponistin, Wien
Christoph Cech /Komponist, Wien
Hans Landesmann /Musikkenner, Wien
Peter Vujica /Fachjournalist, Wien
Heinz Zednik /Kammersänger, Wien:
„Für mich nicht nachvollziehbar dass der Fortbestand dieser kompetenten Musikfachzeitschrift von nationaler und internationaler Bedeutung im Musikland Österreich ernsthaft gefährdet ist.“
Johannes Maria Staud /Komponist, Wien:
„musikland österreich ohne ömz? einfach unvorstellbar!“
Matthias Naske /Intendant Philharmonie Luxembourg:
„Die Musikzeitschrift ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Musikkultur des Landes Österreich!“
Barbara Zeisl Schoenberg /Los Angeles – USA:
„Seit Jahren mit grösster Fürsorge und Intelligenz geführt! Eine Ikone der Musikwissenschaft! Die Zeitschrift muss weiterleben!“
Christian Meyer /Wien:
„Sowohl names des Arnold Schönberg Center wie persönlich würde ich die Fortsetzung der Österr. Musikzeitschrift unter neuer Führung begrüßen.“
Kalevi Aho /Komponist, Helsinki – Finnland
Gerald Resch /Komponist, Wien
Christopher Hinterhuber /Pianist, Wien
Franz Willnauer /Musikwissenschaftler, Leverkusen
Peter Gülke /Dirigent und Musikwissenschaftler, Berlin:
„Für alle, die sich der Musikkultur Österreichs verbunden fühlen – sei’s aktiv oder passiv –, ist die Mitteilung vom bevorstehenden Ende der Österreichischen Musikzeitschrift eine Schreckensbotschaft. Diese Zeitschrift ist ein integraler Bestandteil des Musiklebens in Ihrem Lande, nicht weniger als Festspiele, Orchester und Opernhäuser – auf eine zwar stillere, aber besondere, einmalige Weise: Von den deutschsprachigen Musik-Periodica unterscheidet sie sich dadurch, dass sie dem Trend zur Spezialisierung nicht nachgibt – nicht praxis- bzw. wissenschaftsbezogen oder noch viel weiter spezialisiert. Wer sie liest oder in ihr schreibt, weiß, dass hier alle einschlägig Interessierten gemeint sind und die Messlatte entsprechend hoch hängt: Praktiker und Wissenschaftler sehen ihre Belange gleichermaßen vertreten, seit Jahrzehnten hat es die Zeitschrift wie keine andere verstanden, hohe Ansprüche und direkte Mitteilbarkeit zu verbinden, Theoretikern Aspekte der Praxis und Praktikern theoretische Aspekte nahezubringen. Angesichts der Tendenzen zur Spezialisierung und des traditionell erheblichen Abstandes zwischen musikalischer Praxis und Theorie können die von hier ausgehenden integrativen Wirkungen nicht hoch genug eingeschätzt werden, wichtige Entwicklungen im Musikleben sind auf diese, gewiss nicht spektakulär handgreifliche, Weise stärker beeinflusst worden, als vielen Beteiligten bewusst ist. Ich selbst, eifriger Leser und mitunter Autor der ÖMZ, frage mich jetzt, ob wir ihr Fortleben nicht in bequemer Weise durch den selbstlosen Idealismus der Familie Diederichs-Lafite garantiert gesehen haben, ich gebe in großer Sorge die Frage nun an diejenigen weiter, die es in der Hand hätten, eine Katastrophe zu verhindern. Dem Musikland Österreich würde eine seiner Kostbarkeiten verloren gehen, dem simplen pessimistischen Gerede von kulturellem Kahlschlag ein schwer wiegendes Argument zugespielt werden. Es darf nicht geschehen!“
Peter Revers /Universität Salzburg:
„Als ehemaliger Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (2001-09) weise ich darauf hin, dass mit dem Einstellen der ÖMZ nicht nur das zentrale musikwissenschaftliche Publikationsorgan in Österreich vor dem ‚Aus‘ stehen würde, sondern auch ein wichtiges Informationsmedium über Aktivitäten im österreichischen Musikleben (insbesondere auf dem Gebiet der Zeitgenössischen Musik) unwiderruflich verloren ginge. Die Weiterführung der ÖMZ sollte daher im Musikland Österreich unbedingt im öffentlichen Interesse liegen.“
Andreas Dorschel /Musikwiss. Institut der Kunstuniversität Graz
Michele Calella /Musikuniversität Wien
Andreas Lischka /Universität Wien:
„was bleibt noch vom kulturland östereich?“
Sven Hartberger /Klangforum Wien:
„Kommentar erübrigt sich wohl, oder?“
Elfriede Jelinek /Wien
Joseph Horovitz /Pianist London – Großbritannien
Friedrich und Gertraud Cerha /Wien
Peter Schuhmayer – Artis-Quartett /Wien
Claus-Christian Schuster /Altenberg Trio Wien
Angelika Möser /Jeunesse Wien
Wolfgang Heißler /Musikuniversität Wien
Thomas Fheodoroff /Musikuniversität Wien
Nikolaus Fheodoroff /Carinthischer Sommer:
„Ohne ÖMZ kommt Musik nicht zur Sprache!“
Iván Eröd /Komponist, Wien
Bernhard Gál /Komponist, Wien:
„Die ÖMZ ist wichtig und unverzichtbar, dokumentiert sie doch seit vielen Jahren wesentliche Teilbereiche der zeitgenössischen Musikpraxis, welche im kümmerlichen Flickwerk des österreichischen medien.infotainments sonst kaum gebührende Beachtung finden.“
Karl Bernd Quiring /Unternehmerzentrum Aldrans:
„Die Unterstützung der Weiterführung bedeutet für mich ein Bekenntnis zum Kulturverständnis als eine der Säulen unserer Gesellschaft. Schon das Anzweifeln der Notwendigkeit eines solchen hochkarätigen Sprachrohrs der – im besten Sinn – ernstzunehmenden Musikszene ist völlig unverständlich, die Weiterführung eine nicht zu diskutierende Notwendigkeit! Kultur totsparen heißt, langfristig gesellschaftliche Verrohung und Ignoranz zu akzeptieren.“
Robert Lehrbaumer /Musiker in Wien, dzt. Rutgers University – USA:
„Keine Frage, dass es ein Armutszeugnis wäre, wenn das Weiterbestehen dieser verdienst- und niveauvollen Publikation nicht gesichert werden könnte. Es muss sich endlich durchsetzen, dass sich erstens ein Qualitäts- (nicht zu verwechseln mit Quantitäts-)bewusstsein bei Förderungsentscheidungen verstärkt durchsetzt und dass zweitens verdienstvoll ehrenamtliches oder auch nur spartanisch vergütetes Wirken einmal HONORIERT wird. Für spektakuläre, meist prunksuchtige Prestigeprojekte sind immer wieder Unsummen aus dem (scheinbaren) ‚Nichts‘ aufzubringen. Das Wirken aber von Menschen, die jahrelang hoch geachtet für die Kultur arbeiten, auf welchen Gebieten auch immer, wird als selbstverständlich hingenommen, anstatt dass genau dieser ambitiöse Einsatz GEFÖRDERT wird. Damit lassen sich beispielhafte und sinnvolle Anreize setzen und die Kulturszene beleben anstatt dass nun mit der beschämenden Fragestellung, ob die MUSIKZEITschrift weiter bestehen darf, peinlicher Weise zum Ausdruck gebracht wird, dass wir in einem Land, in einer Gesellschaft leben, in welcher jene einsatz- und leistungsbereiten, nicht gewinnsüchtig wirkenden Menschen öffentlich als merkwürdige Geschöpfe abqualifiziert werden, die ausgenützt gehören, wenn sie schon so dumm sind aktiv zu sein, ohne damit oder dadurch reich zu werden. Politiker brüsten sich angesichts genau solcher Leistungen mit dem Hinweis auf Vielfalt und Kulturdichte in unserem Land. Es wird Zeit, dass sich endlich eine integre Gesinnung der Kultur und ihrem „Humus“, der sie ausmacht und letztlich nährt, nämlich ihren vielen wichtigen Trägern gegenüber, bei den Verantwortlichen durchsetzt, einer Gesinnung, die einer Kulturnation, aber was sage ich …, die ganz einfach dem Mindestmass einer hoffentlich noch nicht ganz ausgestorbenen zwischenmenschlichen Anständigkeit entspricht. Wünschen wir uns alle das Beste!“
Carsten Fastner /Der Falter, Wien
Edwin Baumgartner /Wiener Zeitung:
„Die ÖMZ ist die einzige Musik-Fachzeitschrift mit Österreich-Schwerpunkt. Wenn sie eingestellt wird, ist ein Kulturverlust zu beklagen. Das sollte gerade im Musikland Österreich nicht passieren.“
Reinhard Kager /Südwestfunk Baden-Baden
Gottfried Scholz /Musikuniversität Wien
Wolfram Wagner /Komponist, Wien
Markus Hinterhäuser /Salzburger Festspiele
Peter Röbke /Musikuniversität Wien:
„Das österreichische Musikleben braucht die ÖMZ dringend als verbindendes Glied zwischen Komposition und Interpretation, Musikwissenschaft und Musikpädagogik, professioneller Szene und Liebhaber-Musizieren!“
Ernst Kovacic /Musikuniversität Wien:
„Kurz nachdem ich in den 60er Jahren nach Wien gezogen war abonnierte ich die ÖMZ. Rückblickend stelle ich fest: Die ÖMZ hat mir in den ersten Jahren sehr geholfen, als Student in die Vielfältigkeit des Musiklebens hineinzuwachsen, sowohl durch die aktuellen Berichte über Konzertleben und wissenschaftliche Veröffentlichungen etc. als auch durch die jeweils gründlich ausgeführten Themen der einzelnen Nummern. – Als ich dann selbst als Geiger, Lehrer und Dirigent in dieses Musikleben eingebunden war, fiel es mir oft schwer, den „Überblick“ über alles, was rundherum geschah zu bewahren. Und auch da war mir die Lektüre der ÖMZ eine große Hilfe: Durch ihre Vielseitigkeit, durch ihre gute Balance zwischen Aktualität und historischem Rückblick, Wissenschaft und Praxis, durch Aufgeschlossenheit und Gewissenhaftigkeit. – Ich möchte diese Zeitschrift nicht missen! – Und herzlichen Dank den Herausgebern für diesen jahrzehntelangen Dienst an der Sache … Es möge weitergehen …“
Jehi Bahk /Violinist, Seoul – Südkorea:
„Die ÖMZ kann man mittlerweile – mit ihren wichtigen Artikeln u.a. zur Zweiten Wiener Schule – schon als legendär bezeichnen. Ich wünsche mir sehr, dass dieses wichtige Medium für neue Musik weiter bestehen bleiben kann.“
Lukas Ligeti /Komponist, Brooklyn-New York – USA
Gottlieb Wallisch /Pianist, Wien:
„Das Ende der ÖMZ wäre ein zu großer Verlust für unser Land und unsere Musik. Sie muss unbedingt überleben und weitergeführt werden.“
Anika Vavic /Pianistin, Wien
Jan Jiracek von Arnim /Musikuniversität Wien
Österreichischer Komponistenbund /Wien
Karlheinz Essl /Klosterneuburg:
„Unverzichtbar als ‚Zentralorgan‘ der verschiedenen Musikszenen in Österreich!“
Gerd Kühr /Kunstuniversität Graz
Oswald Panagl /Universität Salzburg:
„Das Musikland Österreich ohne österreichische MUSIKZEITschrift ist wie Wien ohne den Musikverein, die Staatsoper und die Philharmoniker.“
Martin Eybl /Musikuniversität Wien
Paul Gulda /Pianist, Wien:
„Absolut unverzichtbar!“
Joan Grimalt /Dirigent, Barcelona – Spanien:
„Es lebe, oder es erstehe die ÖMZ auf!“
Nikolaus Straka /Academia Allegro Vivo:
„Musikwissenschaftliche Kompetenz, konstruktive Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Musikleben und das alles mit 100% persönlichem Engagement der Herausgeber, die Artikel sprechen für sich – eine unverzichtbare Plattform unseres Kulturlebens. Wieso müssen wir hier Petitionen unterzeichnen?“
Peter Paul Kainrath /Festival Klangspuren Schwaz:
„In Zeiten abnehmender Urteilskraft auch der Entscheidungsträger und einer zunehmenden Verflachung der öffentlichen Berichterstattung zum Musikgeschehen ist der Wert der österreichischen MUSIKZEITschrift nicht hoch genug einzuschätzen.“
Wolfgang Winkler /Linzer Veranstaltungsgesellschaft:
„Muss weitergeführt werden, aber eine inhaltliche Diskussion ist auch angebracht.“
Wilfried Gruhn /Musikpädagoge em. der Musikhochschule Freiburg:
„Bei der ÖMZ handelt es sich um das wichtigste Organ der österreichischen Musikszene, das eine hohe Seriosität, einen nicht zu unterschätzenden Informationswert gerade auch für Nicht-Österreicher hat und zugleich ein wichtiges wissenschaftliches Publikationsorgan darstellt. Die Einstellung dieses zentralen österreichischen Informationsträgers ist nicht begründbar und würde den Ruf des österreichischen Musiklebens schwächen. Es müsste ein Anliegen des österreichischen Kulturpolitik sein, einen Weg zu finden, die ÖMZ weiterzuführen.“
Melisande Bernsee /Breitkopf & Härtel, Wiesbaden:
„Wer gibt sonst eine fundierte Übersicht zum Musikleben Österreichs und für Österreich, berichtet über Uraufführungen, stellt Buchrezensionen vor und lieferte Einblicke in die aktuelle Musikwissenschaft? Ein Musikland wie Österreich ohne seine umfassende, seriöse Zeitschrift – undenkbar. Die ‚Österreichische Musikzeitschrift‘ soll ihre laute Stimme, die weit über die Landesgrenzen zu hören ist, behalten!”
Frank Harders-Wuthenow /Boosey & Hawkes, Berlin
Harald Quendler /Extraplatte, Wien:
„Kunst muss sich rechnen!? Ich bin es leid, darüber diskutieren zu müssen. Dass das Überleben eines Mediums wie (z.B.) der ÖMZ von Entscheidungsträgern abhängt, deren Kunstbegriff sich in der Sucht nach Events und der Maximierung deren Größe erschöpft, trägt nicht dazu bei, meine Haltung zu ändern. ‚Musikland Österreich‘ – was für ein Rucksack! für alle engagierten Menschen in diesem Land …“
Mathias Hansen /Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin:
„Die ÖMZ muss erhalten bleiben! Was denn sonst!“
Werner Grünzweig /Archiv der Akademie der Künste, Berlin
Werner Hasitschka /Rektor der Universität f. Musik u. darst. Kunst Wien
Reinhard Kapp /Musikuniversität Wien
Simone Heilgendorff /Universität Klagenfurt
Klaus Aringer /Kunstuniversität Graz:
„Die Österreichische Musikzeitschrift ist in der Vergangenheit d a s Forum von Musikwissenschaft und zeitgenössischem Musikleben gewesen. Es muss eine Fortführung geben, die diesem Auftrag auch hinkünftig gerecht werden kann.“
Helmut Wildhaber /Kammersänger, Wien
Karl Gabriel von Karais /Dramaturg, Kassel:
„Dieser für heutige Zeitgeist-Verhältnisse nur scheinbar aus dem Rahmen fallende Zuträger von musikalischen Kulturen (die natürlich weit über die ‚österreichische‘ Topographie hinausreichen) sollte uns nicht für alle Ewigkeit verlorengehen!“
Christian Prosl /Österreichischer Botschafter in Washington:
„Ich bedaure die Einstellung der Musikzeitschrift besonders, da sie im Ausland geradezu das Musikland Österreich verkörpert und für viele eine der wenigen Verbindungen zu Österreich darstellt. Eine Weiterführung ist sowohl im kultur- als auch außenpolitischen Interesse Österreichs absolut erforderlich, da wir doch als ‚Kulturgroßmacht‘ auftreten wollen. Das muss es uns doch wert sein! Alles andere wäre eine Schande.“
Martin Usner /Musikwissenschaftler, Chicago – USA
Sonja Etzelsdorfer /Sprachpädagogin in Kairo – Ägypten:
„Die ÖMZ ist ein großer Gewinn – besonders für Auslandsösterreicher!“
Angelika Saupe-Berchtold /Botschafterin der Rep. Österreich in Estland:
„Die ÖMZ ist in den baltischen Staaten und besonders in Estland eine musikalisch unverzichtbare Quelle für Komponisten, Musiker und Musikbegeisterte. Mehr als ein Jahrzehnt hat die Österreichische Botschaft Tallinn die Österreichische Musikzeitschrift an den estnischen Komponistenverband, an die estnische Musikakademie, an den Verband der professionellen Musiker Estland, an die Musikredaktion der Kulturzeitung SIRP, etc. weitergeleitet und stets wurden die sachkundigen Beiträge der international anerkannten Autoren in der ÖMZ gelobt und dankbar aufgenommen. Ein Nichtmehrerscheinen der ÖMZ wäre ein großer Verlust.”
Armin Raab /Haydn-Gesamtausgabe, Köln:
„Für das Joseph Haydn-Institut Köln ist die ÖMZ seit Jahrzehnten eine wichtige Verbindung nach Österreich. Wie würde man sonst auf laufende Forschungsarbeiten und Veranstaltungen aufmerksam werden? Wo findet man sonst so viele aktuelle Rezensionen? Hervorragend ist das Konzept der Themenhefte – von denen nun schon mehrere Haydn gewidmet waren. Bei deren Vorbereitung wurde von der Redaktion immer wieder der Kontakt mit uns gesucht und es kam zu erfolgreicher und stets außerordentlich angenehmer Zusammenarbeit; in der Redaktion haben wir zudem für alle Anliegen des Haydn-Instituts ein offenes Ohr und jede nur mögliche Unterstützung gefunden. Für die Haydn-Forschung ist die ÖMZ ein unverzichtbares Forum!“
Claudia Zenck /Institut für Musikwissenschaft der Universität Hamburg:
„Es wäre sehr bedauerlich, wenn das österreichische Kulturleben ohne diese einzige überregionale Musikzeitschrift des Landes auskommen müsste.“
Johannes Mundry /Bärenreiter Verlag, Kassel:
„Als Informationsquelle über die österreichische Musik ist die ÖMZ auch im benachbarten Ausland unverzichtbar.“
Gisela Schewe /Studiopunkt-Verlag, Sinzig:
„Die ÖMZ ist Österreichs ‚Musiktor‘ nach außen: Als Musikinteressierte außerhalb Österreichs erfahre ich nirgendwo mehr über das österreichische Musikleben als hier; davon abgesehen ist die ÖMZ eine hervorragende und vor allem unabhängige Fachzeitschrift, deren Bedeutung für das deutschsprachige Musikleben insgesamt kaum hoch genug eingeschätzt werden kann.“
Gisela Nauck /Musikzeitschrift Positionen, Berlin:
„Die Situation der ÖMZ wirft ein Schlaglicht auf die völlig unzulängliche Situation von – verbands- und verlagsunabhängigen – Musikzeitschriften überhaupt, auch in Deutschland. Und damit ein Schlaglicht darauf, wie entwertet das Schreiben über Musik geworden ist. Es ist längst an der Zeit, dass in den Köpfen derer, die Kunst fördern – ob von politischer, staatlicher oder privater Seite aus – ein Umdenken stattfindet. Denn wenn immer nur die Kunst, d.h. Komponisten und Musiker, gefördert werden, nicht aber auch die verbale Vermittlung, die Informationen, Kenntnisse und Wertbildungen nachlesbar und von nachhaltiger Wirkung in die Gesellschaft trägt, wird die Nische, in der die inzwischen 100 Jahre alte neue Musik nach wie vor um sich selbst kreist, immer abgeschotteter. Die verbale Vermittlung ist unverzichtbar und muss ebenso gefördert werden wie die Kunst, soll auch die zeitgenössische Musik zu einem lebendigen und erinnerbaren Bestandteil einer Kultur werden können. Die ÖMZ hat dazu ebenso beigetragen wie jede andere Musikzeitschrift und ist deshalb unverzichtbar.“
Jürgen Otten /Musikjournalist, Berlin:
„Musikzeit ist eine der letzten Bastionen der seriösen musikwissenschaftlichen und publizistischen Rezeption. Sie muss weiter bestehen.“
Jutta Toelle /Musiksoziologie Humboldtuniversität Berlin:
„Unverzichtbar !“
Dieter Kaufmann /als Präsident und
im Namen des Vorstands der AUSTRO MECHANA
Sepp Neustifter /Musikhaus Doblinger, Wien:
„Als langjähriger Musikalienhändler im Herzen von Wien bin ich geschockt über diese schlechte Nachricht!“
Bálint András Varga /Musikverleger, Wien:
„Das Musikleben eines Landes ist ohne eine Zeitschrift, die es widerspiegelt, ist unvorstellbar. Es geht nicht nur um die Gegenwart: die einzelnen Nummern, die einzelnen Jahrgänge addieren sich zu wichtigen historischen Dokumenten. Wenn die MUSIKZEITschrift eingestellt werden sollte, das könnte auch als Gefahr für das österreichische Musikleben als Ganzes bedeuten.“
Franz Niermann /Pädagogik-Abt. der Musikuniversität Wien
(European Association for Music in Schools)
Gabriele Eder-Lindinger /Chor+Orchester des Akademischen Gymnasiums
Annegret Huber /Musikuniversität Wien
Lynne Heller /Archiv der Musikuniversität Wien
Martin Haselböck /Musiker, Wien
Joanna Wozny /Komponistin, Graz
Christian Utz /Komponist in Wien (KUG Graz)
Bernhard Lang /Komponist, Wien:
„Die Österreichische Musikzeitschrift ist ein wichtiges Publikationsorgan der österreichischen Neuen Musik.“
Burkhard Stangl /Komponist, Wien
Manfred Permoser /Universität für Musik Wien, aus Krems
Hannes Heher /Komponist, Neulengbach:
„Auf jeden Fall ist ein Medium für österreichische Musik unverzichtbar. Nehmen wir die derzeitige Situation als Chance für einen Neubeginn!“
Anna Maria Pammer /Sängerin, Berlin:
„Die ÖMZ muss selbstverständlich erhalten bleiben!“
Marcello Conati /Musikologe, Milano – Italien:
„La gloriosa ÖMZ nella patria di Mozart DEVE CONTINUARE!“
Irena Lanyiova /Music Centre Slovakia, Bratislava:
„We subscribe, and also would like to continue with the subscription, to OMZ for its invaluable insight into musical relationships in the central-european region.“
Renate Burtscher /ORF Wien
Christoph Wellner /Radio Stephansdom, Wien
Wilhelmine Goldmann /Wissen.schafft.Kultur (Sponsoring)
Karl Zimmel /Internationale Nestroy-Gesellschaft
„Es ist für die Republik Österreich, die sich als Musikland par excellence in der Fremdenverkehrswerbung darstellt – offensichtlich bedienen aber die vielen geförderten Festspiele im Lande (Salzburger zu Ostern, zu Pfingsten, im Sommer, Bregenzer im Sommer und ungezählt mehr) nur mehr eine Eventkultur und haben mit einer Förderung der Musik an sich und deren qualitätsvollen Aufführung ‚nichts am Hut‘ –, ein sehr betrübliches Zeichen, dass eine Musikzeitschrift, die in wirtschaftlich schwierigster Nachkriegszeit gegründet wurde nun für ihren Weiterbestand betteln gehen muss.“
Markus Lidauer /Wien:
„Zusammenhänge (Veranstalter-Orte-Ensembles-Medien-Ausbildung) zerbrechen;
– verzichten wir auf die ‚Weitergabe des Feuers‘?
– die Selbstverständlichkeit aktueller Produktion / Präsentation / Diskussion?
Nicht die Sache, nur die Form ist (immer und begleitend) zu diskutieren.“
Gerhard Wimberger /Komponist, Salzburg:
„Die Österreichische Musikzeitschrift ist ein Spiegel des Geschehens im Bereich anspruchsvoller Musik in Vergangenheit und Gegenwart. Diese Zeitschrift auszuhungern bis sie ökonomisch den Geist aufzugeben gezwungen ist, würde weiter dazu beitragen, Österreich zu einer geistigen Provinz zu machen.“
Wolfgang Seierl /KomponistInnenenforum Mittersill:
„Das Musikland Österreich braucht eine professionelle Musikzeitschrift. Die ÖMZ war und ist dieses für alle Musikschaffende, Musikkonsumierende und über Musik Nachdenkende unverzichtbare Medium.“
Josef Wallnig /Abt. Musiktheater der Universität Mozarteum Salzburg:
„Eine Weiterführung der MUSIKZEITschrift kann und darf keine Frage sein, und eine entsprechende stützende NOTWENDIGE Subvention dürfte keine Frage sein!
Was hier in Jahrzehnten von einer vorwiegend musikpädagogischen Zeitschrift zu einem Podium österreichischer Musikkultur aufgebaut wurde, was hier – ganz besonders in Öffnung nach so vielen Seiten unter Marion Diederichs-Lafite und dem hochkarätigen Redaktionsteam – entstanden ist, muss als Grundlage und VERPFLICHTUNG für das neue Team dienen!
In diesem Sinne verbinde ich meinen Dank mit dem dringlichen Appell, die MUSIKZEITschrift in Hinkunft mit den nötigen ideellen, aber besonders auch finanziellen notwendigen Förderungen auszustatten und damit eine sinnvolle Weiterführung zu ermöglichen!“
Peter Donhauser /Organist Stift-Klosterneuburg
René Clemencic /Musiker, Wien
Marino Formenti /Pianist, Wien
Gerold Gruber /exil.arte
Richard M. Klisowski /Komponist Warschau
Sigrid Jalkotzy-Deger /Österr. Akademie der Wissenschaften, Wien:
„Es wäre traurig, ja eine Schande, wenn im sog. ‚Musikland‘ Österreich eine Zeitschrift von dieser Qualität ihre Existenz verlieren müsste.“
Gernot Gruber /Wien / Graz / München:
„Wie in anderen Ländern Europas sollte es auch in Österreich weiterhin eine Musikzeitschrift geben. Bei der ständigen Bewerbung Österreich als Musikland und Wiens als Musikstadt müsste es für die Kulturpolitik eine Selbstverständlichkeit sein, das ‚kulturelle Erbe‘ der Musik wie die aktuelle Komponistenszene Österreichs in einem anspruchsvollen Publikationsorgan der internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Für eine Neuausrichtung der ÖMZ schlage ich vor: Zunächst in Vergleich zu der Situation in Deutschland und der Schweiz eine zeitgemäße Positionierung auf bestimmte Leserkreise zu präzisieren – dann wird es notwendig sein, einschlägige Verbände und Institutionen für eine mögliche Trägerschaft zu gewinnen – letztlich meine ich, dass die inhaltliche Ausrichtung und Betreuung Personen jüngerer Generation übertragen werden sollte (von diesen wäre auch die Frage einer teilweisen Online-Publikation besser zu klären).“
Klaus Belke /Byzanzforschung der Österr. Akademie der Wissenschaften
Harald Ossberger /Klavier – Universität für Musik Wien:
„Die Österreichische Musikzeitschrift, bereits von meinen Eltern in den Fünfzigerjahren abonniert, hat mich seit meiner Kindheit begleitet und meinen musikalischen Horizont in Richtung Offenheit, inhaltliche Vielfalt und Notwendigkeit des Durchdenkens und Kontrollierens von Wertungen entscheidend geprägt: das geht wohl auch vielen anderen in diesem Land im Feld Musik Tätigen so. Die österreichische Musikszene ohne ÖMZ ist eine traurige Vorstellung – oder besser: für mich gar nicht vorstellbar.“
Roman Summereder / Orgel und Improvisation – Musikuniversität Wien:
„Seit Beginn der 2. Republik ist die ÖMZ Spiegel, Seismograph und kritischer Reflektor des österreichischen Musiklebens und -schaffens,somit eine der wichtigen Kulturzeitschriften dieses Landes und auf diesem Gebiet ohnehin das einzige ernstzunehmende Periodikum hierzulande. Und soll nun eingespart werden? Angesichts der horrenden Summen, die für Salzburger Festspiele und Staatsoper von der öffentlichen Hand hinterfragungslos ausgestreut werden, wäre die finanzielle Förderung, wie sie so ein Unternehmen nun einmal braucht, mithilfe ebendieser öffentlichen Hand: erstens EHRENSACHE, und zweitens wirklich nur ein – KLACKS.”
Wolfgang Auhagen /Universität Halle,
Präsident der Gesellschaft für Musikforschung
Gabriele Buschmeier /Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Mainz
Gladys N. Krenek /Präsidentin des Krenek-Instituts, aus Palm Springs – USA:
„Diese Zeitschrift müsste – mit Marion Diederichs-Lafite – neugemacht weiter gehen.“
Matthias Schmidt /Musikwiss. Institut der Universität Basel
Renate Böck /Wiener Jeunesse Orchester
(European Federation of National Youth Orchestras):
„Die ÖMZ ist die einzige Musikzeitschrift in Österreich, die das Spektrum von Musikwissenschaft bis Bühne hinreichend abdeckt. Wünsche mir – auch im Namen des österreichischen MusikerInnen-Nachwuchses – eine finanziell von öffentlicher und privater Seite gestützte Zeitschrift, die sich weiterhin den wichtigen Themen stellen kann und muss, welche hierzulande sowohl Musikschaffende, VeranstalterInnen, Ausbildungsstätten und die gesamte musikalische Öffentlichkeit bewegen!“
Irene Szerb /Stepdance, Wien:
„Selbstverständlich ist diese Zeitschrift unverzichtbar!“
Sieglinde Pfabigan /Der Neue Merker, Wien:
„Die Einstellung dürfte nicht einmal in Erwägung gezogen werden!“
Wilhelm Guschlbauer /Prof. i.R. Saint Emilion – Frankreich:
„Die österreichische Musikzeitschrift ist eine Institution, die darf nicht eingehen!“
Johan Botha /Tenor in Wien + auf den Bühnen der Welt
Ildiko Raimondi /KS an der Wiener Staatsoper wie Lied-Programme
Elisabeth Kulman /Sopran auf den Wiener Bühnen
Christine Siegert /Opera Spektrum europ. Musiktheaters Akademie der Wissenschaften
Andreas Münzmay /Bayreuth (Forschungsinstitut für Musiktheater – Opera)
Rudolf Illavsky /Wien, Ensemble ‚die reihe‘
Peter Marboe /Botschafter iR. – Stadtrat a.D. – Intendant i.R.:
„Es gibt Dinge, die will man nicht glauben und die dürfen nicht passieren. Die Einstellung der Österreichischen Musikzeitschrift wäre für das Musikland Österreich eine solche Unbegreiflichkeit. In aller Welt gelesen vermittelt diese Publikation seit so vielen Jahren und Jahrzehnten Wissens- und Liebenswertes aus dem Bereich der Musik, weckt Interesse und zeigt auf, welch großer Irrtum ein Leben ohne Musik wäre. Damit ist die ÖMZ auch ein unmittelbares Anliegen der Kulturpolitik, die jetzt ehestens tätig werden sollte.“
Werner Riemer /Senatsrat in der Kulturverwaltung der Stadt Salzburg
Michael Koling /SPÖ Wien Alsergrund
Tillfried Cernajsek /Perchtoldsdorf
„Die Republik Österreich sollte sich schämen, dieses Sprachrohr der österreichischen Musikszene dahinsterben zu lassen.“
Christine Martin /Tübingen (Akademie der Wissenschaften u-Literatur):
„Für Institutionen wie die Neue Schubert-Ausgabe, ein deutsch-österreichisches Akademieprojekt, ist es absolut notwendig über die aktuelle musikwissenschaftliche Forschung in Österreich, aber auch das moderne Musikleben (in kaum einem anderen Land gab und gibt es eine so breite Schubert-Rezeption) zu beobachten. Dies alles garantierte die ÖMZ – sie sollte unbedingt fortgeführt werden.“
Bernhold Schmid /Münchener Zentrum für Editionswissenschaft:
„Die Zeitschrift ist unverzichtbar.“
Ulrich Krämer /Berlin (Schönberg-Gesamtausgabe – Akademie der Wissenschaften)
Ralf Kwasny /Berlin (Schönberg-Gesamtausgabe – Akademie der Wissensch.)
Johannes Behr /Kiel (Brahms Gesamtausgabe – Musikwissensch. Institut)
Till Reininghaus /Salzburg (Digitale Mozart-Edition – Int. Stiftung Mozarteum)
Stefanie Steiner /Karlsruhe (Reger-Werk-Ausgabe)
Reinhold u. Roswitha Schlötterer /München – Richard-Strauss-Gesellschaft
Gottfried Heinz-Kronenberger /Bayerische Staatsbibliothek – RISM:
„Lasst diesen Einblick ins Österreichische Herz bestehen!“
Klaus Döge /Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung
Klaus Pietschmann /Universität Mainz – Musikwissenschaft
Melanie Unseld /Universität Oldenburg – Institut für Musik
Siegfried Oechsle /Universität Kiel – Musikwissenschaft
Claus Tieber /Wien (Institut für Theater,- Film- u. Medienwissenschaft)
Katrin Eggers /Hannover (Hochschule für Musik und Theater – Popularmusik)
Heinrich Pfandl /Universität Graz:
„Wenn wir uns Kulturhauptstädte (Graz, Linz) leisten können, ein fürchterlich unokölogisches und scheußliches Kunsthaus in Graz, skandalöse Einwegbauten in Wien, dann müssten wir uns so ein wichtiges Aushängeschild doch auch leisten können. Die öffentliche Hand ist gefragt. Was funktioniert, kann man nicht einfach eingehen lassen: es reicht schon, dass unsere bisher gute Bildung den Bach runter geht. Bei Goethe heißt es: ‚Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen. Was man nicht nützt, ist eine schwere Last …‘ Wir aber nützen die Zeitschrift, daher muss sie weiter leben. Vivat! Ad multos annos!“
Susanne Sackl /Kunstuniversität Graz – Kulturzentrum Explosiv
Constanze Holze /Schottland (Musik-Genderforschung)
Toni J. Krein /Leiter Kultursponsoring der Credit Suisse u. Leiter Kultursponsoring wie Kommunikation der Salzburger Festspiele
Knud Martner /Forschungen zur Wiener Musik, Kopenhagen – Dänemark
Andreas Hauff /Musikjournalist, Mainz:
„Ich halte die ÖMZ für unentbehrlich – auch aus deutscher Perspektive. Der Horizont ist weit, viele Beiträge sind spannend, und man bekommt einen guten Überblick über Musikleben und Musikwissenschaft in Österreich.“
Ursula Schneewind /Musikwissenschaftlerin, München:
„Es wäre ein kultureller Skandal, wenn die ÖMZ im “Musikland Österreich” keine Zukunft mehr hätte. Die lange Liste der UnterzeichnerInnen, der einhellige Protest sowie die Variationsbreite der Argumente sind ein deutliches Signal: diese hervorragenden Zeitschrift darf nicht aufgegeben werden. Hoffentlich wird dieses Signal doch noch verstanden!“
Jörn Peter Hiekel /Musikwissenschaft, Vermittlung und Präsentation zeitgenössischer Musik an der Musikhochschule, Dresden
Hans Jörg Jans /wiss. Musikpublizist, Figino/Lugano – Schweiz
Kokorz Gregor /Uni Graz – Musikethnologie
Andreas Karl /Neue Musik am Musikwissenschaftl. Institut, Universität Wien
„Teil meines universitären Lebens …“
Annette Steinsiek /Universität Innsbruck - Brenner-Archiv
Norbert Hoffmann /Seefeld – avantgarde tirol
Dietmar Kirchner /Hohenems
„Nur die ÖMZ hat überregionale Bedeutung.“
Heidemarie Klabacher /DrehPunktKultur Salzburg
Reinhard Kriechbaum /Kulturredakteur, Salzburg
Peter Oswald / Kultur- und Musikmanager, Theoretiker mit Schwerpunkt Neue Musik
Heinz Rögl /Neue Musik Fachreferent
Thomas C. Cubasch /Verlag Der Apfel
„Wir haben in Österreich in jedem Fall zu wenige Zeitschriften, die auf Kultur ausgerichtet sind; warum also gewährt man den vorhandenen die Unterstützung nicht?“
Daniela Wacha / Wien – Chorus sine nomine
Elisabeth Führer /Stift Klosterneuburg – Kirchenchor
Richard Böhm /„Soundfabrik“ und ORF-Tontechnik
Michael Preibisch /Classic Concert Music Group
Sigrid Trummer /Pianistin Wien
Ulrike Anton /Flötistin Wien
Clemens Aigner /Musikuniversität Wien – PR + Web
Christoph Baubin /Austro Control
„Die ÖMZ muss angesichts des laufend vermehrten Unsinns, der freigiebig von der Öffentlichen Hand gefördert wird, als kleines, aber wichtiges (Gegen-)Stück erhalten werden.”
Waltraud Barton /mediARTion
„absolut unverzichtbar“
Andrea Maywald /Musikuniversität Wien-Hochschülerschaft
Caroline Haas /Technisches Museum Wien
Alfred Thiele /Trossinger Zeitung
„In einem traditionsreichen Land der Musikkultur wie Österreich es war und ist, sollte der Politik daran gelegen sein, dass die wichtigen und hervorragenden publizistischen Organe dieser Kultur erhalten und nach Kräften gefördert werden. Und das besonders in einer Zeit, die mehr und mehr dem Haben und weniger dem Sein verpflichtet ist, die durch einen seichten Mainstream immer ärmer zu werden droht an wahren kulturellen Werten.“
Peter Hagmann /Neue Zürcher Zeitung
„Ich halte die Weiterexistenz der (im Konzept zu überarbeitenden) ÖMZ als publizistische Plattform des Musiklandes Österreich für vordringlich, zumal in den Tageszeitungen der Musik immer weniger Raum bleibt.“
Brigitte Ziegler-Hanak /Austro Mechana, Controlling
„Wäre ein herber Verlust für alle am Thema wirklich Interessierten!“
Wilhelm Matejka /Rundfunk Berlin Brandenburg:
„Wie bitte ??
– Ab 2011 MUSIKZEITlose Jahre ?
Das geht nicht, vielgerühmtes Österreich !“
Doris Carstensen /Österreichische Rektorenkonferenz, Vizerektorin
Walter M. Weiss / Journalist + Tourismusexperte
HK Gruber /Komponist im Österreichischen Kunstsenat (www.kunstsenat.at)
„Womit rechtfertigt Österreich den Ruf, eine Kulturnation zu sein?“

